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Coriandrum sativum Ø = D1
Juni 12, 2019
Crataegus Ø
Juni 12, 2019

Crataegus e foliis Ø

Bei Craetaegus e foliis handelt es sich um verschiedene Arten. Da sie sich untereinander kreuzen ist eine genaue Bestimmung schwierig und von der Heilwirkung her auch nicht nötig da sich die Heilwirkung der zwei einheimischen Crataegus-Arten nicht unterscheiden. Es handelt sich um einen bis 4m hohen dicht verzweigen und beblätterten Strauch mit Dornen. Craetaegus e foliis gehört zu der grossen Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Die ca 3cm langen Blätter sind 3-5lappig an der Oberseite dunkelgrün und an der Unterseite hellgrün bis bläulich.

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Deutsche Bezeichnung

Hagedornblätter, Meelbeerbaumblätter, Weissdornblätter

Englische Bezeichnung

Hawthorn Leaves

Französische Bezeichnung

Feuille de Aubépine, Feuille de Cenellier, Feuille de Epine blance

HAB Vorschrift

3a

Alkohol % v/v

70

Stammpflanze

Crataegus laevigata (Poir.) DC.

Verwendeter Pflanzenteil

frische Blätter mit Blüten

Herkunftsregion /-land

Bulgarien

Art der Gewinnung

Wildsammlung

Vorkommen und Beschreibung

Bei Craetaegus e foliis handelt es sich um verschiedene Arten. Da sie sich untereinander kreuzen ist eine genaue Bestimmung schwierig und von der Heilwirkung her auch nicht nötig da sich die Heilwirkung der zwei einheimischen Crataegus-Arten nicht unterscheiden. Es handelt sich um einen bis 4m hohen dicht verzweigen und beblätterten Strauch mit Dornen. Craetaegus e foliis gehört zu der grossen Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Die ca 3cm langen Blätter sind 3-5lappig an der Oberseite dunkelgrün und an der Unterseite hellgrün bis bläulich. Die weissen Blüten erscheint nach den Blättern ende Mai und stehen in aufrechten Doldenrispen. Der Geruch von Craetaegus e foliis ist betörend, nach Fisch oder Aas stinkend um Fliegen für die Befruchtung anzulocken. Die Früchte sind rot und kugelig bis eiförmig 6-10mm gross mit 1-3 Steinkernen. Craetaegus e foliis wächst als typische Heckenpflanze am Waldrand, in lichten Wäldern, an sonnigen Hängen und in Hecken.Es gilt zu beachten, dass Hecken früher einen grossen Stellenwert hatten und zur Abgrenzung sowie zum Schutz dienten. Sei es um Weiden herum, um die Haustiere einzuzäunen oder um sein eigenes Heim und den Garten vor Wild- bzw. Raubtieren zu schützen. Damit hatten Hecken und somit Craetaegus e foliis auch eine grosse mythologische Bedeutung nicht nur um Wildtiere zu vertreiben sondern auch um Krankheitsdämonen und andere böse Geister abzuhalten.

 

Traditionelle Anwendung der Pflanze

Craetaegus e foliis wird zwar schon früh in der Literatur erwähnt und wird schon sehr lange von der Volksheilkunde verwendet, gewinnt aber erst seit Mitte des 19. Jhd. an Bedeutung als Herzstärkendes Mittel wie es heute verwendet wird. Craetaegus e foliis wirkt positiv inotrop, chronotrop und dromotrop sowei negativ bathmotrop. Craetaegus e foliis bewirkt eine Vasodilatation der Koronarien dadurch wird das Herz besser durchblutet. Craetaegus e foliis ist das erste Mittel bei „Altersherz“ und entfaltet auch bei funktionellen Herzbeschwerden sowie bei leichten Formen von bradykarden Herzrhythmusstörungen seine Wirkung. Zusätzlich zur kardiovaskulären Wirkung werden bei Crataegus positive Eigenschaften auf Gelenkknorpel sowie antioxydative und antiinflammatorische Wirkungen angenommen. Möglicherweise bewirkt Crataegus ein Absinken des Cholesterinspiegels sowie eine Stärkung der Kapillarwände. Um Craetaegus e foliis von den Früchten abzugrenzen kann gesagt werden, dass Craetaegus e foliis dem Patienten eher leichtigkeit gibt und auch eine seelische Umstimmung bewirken kann um ihn damit auch für eine bessere Compliance zu öffnen.