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Conium maculatum Ø
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Conyza canadensis Ø
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Convallaria majalis Ø

Convallaria majalis gehört zu den Spargelgewächsen (Asparagaceae). Es handelt sich um eine ausdauernde Pflanze die höchstens 30cm hoch wird. Das Rhizom ist weitverzweigt und kann bis 50cm lang werden und sich über mehrere Meter ausbreiten. Die 2-3 Blätter entspringen direkt aus dem Rhizom. Die Blätter von Convallaria majalis sind breit lanzettlich bis 10cm breit und 30cm lang.

Artikelnummer: 1000178 Kategorien: ,
Deutsche Bezeichnung

Galleieli, Lilie der Täler, Maienblümlein, Maierisli, Maiglöckchen, Marienblümlein

Englische Bezeichnung

Lily-of-the-Valley, Mary's tears, May bells, Muguet, Our Lady's tears

Französische Bezeichnung

l'aspérule odorant, Muguet, Muguet de mai

HAB Vorschrift

3a

Alkohol % v/v

70

Stammpflanze

Convallaria majalis L.

Verwendeter Pflanzenteil

frische oberirdische Teile zur Blütezeit

Herkunftsregion /-land

Deutschland, Schweiz

Art der Gewinnung

Wildsammlung

Vorkommen und Beschreibung

Convallaria majalis gehört zu den Spargelgewächsen (Asparagaceae). Es handelt sich um eine ausdauernde Pflanze die höchstens 30cm hoch wird. Das Rhizom ist weitverzweigt und kann bis 50cm lang werden und sich über mehrere Meter ausbreiten. Die 2-3 Blätter entspringen direkt aus dem Rhizom. Die Blätter von Convallaria majalis sind breit lanzettlich bis 10cm breit und 30cm lang. Sie Umfassen den Stängel der kaum höher als das Blatt wächst. Am Stängel sind die ca 5mm im Durchmesser grossen Blüten und sind 5-10 Stück nickend in einer einseitswendigen Traube. Die Blütezeit von Convallaria majalis ist wie der Namen schon sagt im Mai. Die leuchtend roten Beeren zieren den Stängel ab August. Convallaria majalis ist eine einheimische Pflanze die Ursprünglich aus dem eurasiatischen Raum stammt. Sie wächst wild in Wäldern, Bergwiesen und Geröllhalden. Als hübsche, wohlriechende und unkomplizierte Pflanze wird sie oft in Gärten angepflanzt. Convallaria majalis ist eine Pflanze die es eher kälter mag darum ist sie den frühen römisch-griechischen Autoren noch nicht bekannt, sie taucht erst in Schriften ab dem 15. Jhd. vor.

 

Traditionelle Anwendung der Pflanze

Convallaria majalis enthält herzwirksame Glykoside die positiv inotrop wirken zudem kommt es zu einem Absinken des gesteigerten linksventrikulären enddiastolischem Druck und kann für leichte Formen der Herzinsuffizienz genutzt werden kann. Der Vorteil von Convallaria majalis liegt im schnellen Wirkungseintritt und der hohen Abklingquote, sodass es zu keiner Akkumulation der Glykoside kommen kann. Convallaria majalis wird besonders für bradykarde und digitalisrefraktäre Formen der Herzinsuffizienz herangezogen aber auch „Altersherz“ und funktionelle Herzbeschwerden gelten als Indikation für Convallaria majalis. Es wird besonders postuliert, dass durch Convallaria majalis keine Arrhytmiegefahr besteht. Des Weiteren wirkt Convallaria majalis venentonisierend und diuretisch.

 

Quelle(n)

https://de.wikipedia.org/wiki/Maigl%C3%B6ckchen