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Calcium phosphoricum D6
Juni 12, 2019
Calvatia gigantea Ø = D1
Juni 12, 2019

Calendula officinalis Ø

Kategorien: ,
Deutsche Bezeichnung

Regenblume, Ringelblume, Stinkblume

Englische Bezeichnung

Marigold

Französische Bezeichnung

Souci

HAB Vorschrift

3a

Alkohol % v/v

70

Stammpflanze

Calendula officinalis L.

Verwendeter Pflanzenteil

frische oberirdische Pflanze zur Blütezeit

Herkunftsregion /-land

Deutschland

Art der Gewinnung

Zertifizierter Bioanbau

Vorkommen und Beschreibung

Calendula officinalis die ursprünglich mediterrane Pflanze ist bei uns eine typische Gartenpflanze die sich zwar fleissig versamt aber nur selten verwildert. Bei Calendula officinalis handelt es sich um einen einjährigen Korblüter (Asteraceae). Die bis 70cm hohe Calendula officinalis wächst an einem filzig behaarten und durch Harze leicht klebrigen und mit wechselständig angeordneten Blättern bestückten, verästelten Stängel. Die Zungen- und Röhrenblüten bilden eine Ebenmässig geformte 2-5cm grosse Blüte die intensiv dunkelgelb bis orange gefärbt sind. Nach der Blüte bilden sich die geringelten Samen die sich selber wieder aussäen und so eigentlich nur einmal in den Garten eingebracht werden müssen. Nicht nur ihrer Schönheit wegen wird die Calendula officinalis im Garten geschätzt. Sie hat auch die Eigenschaft müde Böden durch ihr Wurzelwerk aufzulockern und dadurch bodenbelebende Kleinstlebewesen anzulocken.

 

Anwendung der Pflanze

Aufgrund ihrer Inhaltstoffe konnte der Calendula officinalis eine antiödematöse, antiinflammmatorische, antimutagene, antiphlogistische, wundheilungsfördernde, antimikrobielle, fungizide, viruzide und immunstimulierende Wirkung nachgewiesen werden. Calendula officinalis wird als Mittel der Wahl in der Anfangsphase bei Wunden einsetzt und zeigt selbst bei Ulcera cruris positive Eigenschaften. Bei infizierten und schlecht heilenden Wunden ist die Calendula officinalis anderen Mitteln überlegen. Bei Hautbeschwerden aller Art sollte immer zuerst an Calendula officinalis gedacht werden, im Speziellen Entzündungen der Haut- und Schleimhaut (z.B. Pharyngitis, Panaritium, Ekzeme, und bei Verbrennung 1. und 2. Grades). Besonders heisse Umschläge mit Calendula officinalis werden bei Karbunkeln und Abszessen empfohlen. Zusätzlich kann Calendula officinalis bei venösen Durchblutungsstörungen mit Varikosis und Thrombophlebitis eine Linderung erzielen. Auch in der Volksheilkunde wird Calendula officinalis weitverbreitet angewendet. Zum einen werden auch oben beschriebene Indikationen in der Volksmedizin genannt, jedoch geht hier die Anwendung noch weiter: als Antiphlogistikum und Spasmolytikum wird Calendula officinalis auch bei entzündlichen Erkrankungen innerer Organe z.B. Zystitis, Cholezystitis und Magen-Darmulzera angewendet.