Bellis perennis Ø

Bellis perennis das bei allen bekannte und besonders bei Kindern beliebte Wiesenblümlein ist mit 5-15cm eher klein. Die Blätter wachsen in einer grundständigen Rosette, der Stängel ist blattlos und einköpfig. Die kleinen Blütenköpfe werden höchstens 3cm im Durchmesser. Als Korbblütler (Asteraceae) besteht die Blüte von Bellis perennis aus gelben Röhrenblüten und weissen Zungenblüten die aussen oft rötlich gefärbt sind.

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Zusätzliche Information

Deutsche Bezeichnung

Gänseblümchen, Geisseblüemli, Massliebchen, Tausendschön

Englische Bezeichnung

Daisy

Französische Bezeichnung

Pâquerette

HAB Vorschrift

2a

Alkohol % v/v

50

Stammpflanze

Bellis perennis L.

Verwendeter Pflanzenteil

Frische ganze Pflanze zur Blütezeit

Herkunftsregion /-land

Schweiz

Art der Gewinnung

Zertifizierter Bioanbau

Beschreibung

Vorkommen  und Beschreibung

Bellis perennis das bei allen bekannte und besonders bei Kindern beliebte Wiesenblümlein ist mit 5-15cm eher klein. Die Blätter wachsen in einer grundständigen Rosette, der Stängel ist blattlos und einköpfig. Die kleinen Blütenköpfe werden höchstens 3cm im Durchmesser. Als Korbblütler (Asteraceae) besteht die Blüte von Bellis perennis aus gelben Röhrenblüten und weissen Zungenblüten die aussen oft rötlich gefärbt sind. Als ausgesprochene Wiesenblume bevölkert sie kurz gehaltene Rasen und Weiden. In Zeiten vor der Erfindung des Rasenmähers war Bellis perennis eine typische Pflanze der Gänseweiden woher auch ihr Name stammt. Dank dem Rasenmäher ist Bellis perennis heute weit verbreitet und sehr häufig. Schon kurz nach dem Schnitt entwickeln sich die neuen Knospen aus der Blattrosette in sehr kurzer Zeit zu neuen Blüten. Bellis perennis ist ausgesprochen blühfreudig und Blüht fast das ganze Jahr Abgesehen von der Zeit in der eine Schneedecke auf den Wiesen liegt. Bei Regen, aber auch Nachts wenn der Tau liegt schliesst Bellis perennis die Blütenköpfchen und öffnet sie erst wieder bei trockenen Wetter. Die zarten Blüten und die eher kleine Wuchsform täuschen oft über die Robustheit von Bellis perennis hinweg. Es handelt sich um eine mehrjährige krautige Pflanze. Bellis perennis verträgt es auch wenn sie getreten wird, sofort stellt sie sich wieder auf und strahlt als wär nichts geschehen.

 

Anwendung der Pflanze

Bellis perennis wird schon im 16. Jhd. bei Fuchs und Lonicerus schriftlich erwähnt, hatte aber schon immer einen sehr hohen Stellenwert in der Volksmedizin. Aus alter Zeit ist die Verwendung von Bellis perennis als sehr breit einzusetzendes Mittel bei Erkrankungen der Atemwege, Arthritis, Rheuma, Gicht, Magenweh, Verstopfung, Leber-, Nieren-, und Blasenbeschwerden, Verletzungen, Muskelfaserrissen, Hauterkrankungen, zu starker und schmerzhaften Menstruation bekannt. Heutzutage hat sich eine expektorierende, antiphlogistische, adstringierende und eine stoffwechselanregende Wirkung erhärtet und zeigt, dass der hohe Stellenwert von Bellis perennis in der Volksmedizin gerechtfertigt ist. Einzig die abortive Wirkung die im 18. Jhd zu einer Verordnung führte um Bellis perennis auszurotten, kann nicht erhärtet werden.