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Aralia racemosa Ø

Aralia racemosa kommt natürlich im Norden Amerikas vor und bevorzugt halbschattige bis schattige Standorte. Bei uns wird er gelegentlich als Zierpflanze kultiviert die jedoch kaum verwildert. Als mehrjähriges Araliengewächs (Araliaceae) ist Aralia racemosa mit Efeu, Ginseng oder Taigawurzel verwandt und wird 1-3m hoch.

Artikelnummer: 1000060 Kategorien: ,
Deutsche Bezeichnung

Amerikanische Aralie, Amerikanische Narde, Traubige Aralie

Englische Bezeichnung

American spikenard, Indian root, Life-of-man, Small spikenard, Spice berry, Spignet, Spikenard

Französische Bezeichnung

Nard américain

HAB Vorschrift

3a

Alkohol % v/v

70

Stammpflanze

Aralia racemosa L.

Verwendeter Pflanzenteil

frische unterirdische Teile

Herkunftsregion /-land

USA

Art der Gewinnung

Wildsammlung

Vorkommen und Beschreibung

Aralia racemosa kommt natürlich im Norden Amerikas vor und bevorzugt halbschattige bis schattige Standorte. Bei uns wird er gelegentlich als Zierpflanze kultiviert die jedoch kaum verwildert. Als mehrjähriges Araliengewächs (Araliaceae) ist Aralia racemosa mit Efeu, Ginseng oder Taigawurzel verwandt und wird 1-3m hoch. Im Winter sterben die oberirdischen Teile ab und die Wurzel schiesst dann im Frühling neu aus. Die aufrechten, dunklen Stengel verzweigen sich und tragen die Blätter wechselständig. Die Blätter können bis 70cm gross werden, sind zwei- bis dreifach gefiedert mit neun bis einundzwanzig Fiederblätter. Der Blütenstand von Aralia racemosa befindet sich am Ende der Stängel und setzt sich aus zahlreichen weiss-grün-gelben Einzelblüten zu einem rispigen Gesamtblütenstand zusammen. Der Fruchtstand wiegt ziemlich schwer und darum hängen die Stängel mit den Früchten herunter. Die Früchte sind kugelig rund ca. 6mm im Durchmesser und auffällig dunkelrot.

 

Anwendung der Pflanze

Bei Aralia racemosa handelt es sich um eine Pflanze der neuen Welt. Daher gibt es nur Berichte über die volksmedizinische Anwendung von den kanadischen Indianern die die Pflanze bei Husten, Tuberkulose, Frauenleiden, Verdauungsproblemen und Rheuma angewendet. Aralia racemosa wurde homöopathisch geprüft und zeigt folgende Leitsymptome: Es besteht eine Trockenheit der Schleimhäute des oberen Respirationstrakts. Die Schleimhäute sind entzündet und schmerzhaft. Es zeigt sich eine allgemeine Immunschwäche die immer wieder zu Atemwegsinfekten, Kehlkopf- und Rachenentzündungen mit Heiserkeit. Trotz der Trockenheit klagen die Patienten über ein „Schleimpfropfgefühl“ im Hals. Oft leiden Patienten unter Allergien die sich in Atemwegsbeschwerden bis zu Asthma zeigen. Besser werden die Beschwerden an der frischen Luft. Eine Verschlechterung erfahren Aralia racemosa Patienten im Liegen und ab 23:00 Uhr.

 

Quelle(n)